Nachweise

Für die Beantragung von Sachleistungen  zur Linderung noch heute bestehender Beeinträchtigungen ( die ihren Ursprung in der Heimerziehung haben) ist es hilfreich,

– wenn Sie über Nachweise verfügen, die ihren Heimaufenthalt belegen (das können alle Arten von Dokumenten oder Fotos sein, aber auch schriftliche Aufzeichnungen von ihnen selbst oder anderen Zeitzeugen. Wir können Sie bei der Aktenrecherche unterstützen, wenn Sie das wünschen – bei Jugendämtern, Einwohnermeldeämtern oder Heimträgern)

Wie es Ihnen heute geht und was Ihnen ggfs. eine Hilfe sein kann, finden wir gemeinsam in einem ausführlichen persönlichen Beratungsgespräch heraus. Auch in dieser Hinsicht können Sie uns unterstützen, wenn Sie (auch wenn das eigentlich nicht erforderlich ist)  Unterlagen wie z.B. HartzIV-Bescheid, EU-Rentenbescheid, Schwerbehindertenausweis oder Atteste zum Gespräch mitbringen.

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Für die Beantragung von Leistungen aus dem Rentenersatzfonds brauchen wir immer:

1. Eine genaue Aufstellung über die Zeiten, in denen Sie während ihrer Heimunterbringung arbeiten mussten
2. Eine Beschreibung der Tätigkeiten, zu denen Sie verpflichtet wurden
3. den „Versicherungsverlauf“ Ihres Rentenversicherungsträgers, aus dem die Zeiten hervorgehen, in denen eigentlich fällige Beiträge zur Sozialversicherung nicht entrichtet wurden.