Häufig gestellte Fragen

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Antworten auf häufig gestellte Fragen

Die wichtigsten Fragen beantwortet der INFO-Brief, der an alle verschickt wurde, die sich neu angemeldet hatten. Hier die aktualisierte Fassung (April 2015):

Infobrief 11.05.2015

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Ein zweiter INFO-BRIEF (Finanzen) informiert über die Abläufe bei der Berliner Anlauf- und Beratungsstelle, nachdem eine Vereinbarung über „Materielle Leistungen“ vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (kurz: BAFzA) in Köln akzeptiert (= bewilligt) worden ist.

Hier die aktualisierte Fassung (Mai  2016):

Finanzinfo

 

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Wie kann ich mit der Anlauf- und Beratungsstelle in Kontakt treten?

– Sie können einen Brief an die ABeH – Fregestr. 38a – 12161 Berlin schreiben
– Sie können eine Mail an info-heimerziehung@sozkult.de  schicken
– Sie können sich telefonisch bei uns melden: 030 857 577 61
…….entweder während unserer Telefonsprechzeit Mo 9-11, Do 16-18
…….oder rund um die Uhr (24 Std., 7 Tage in der Woche)  auf unserem Anrufbeantworter
– Sie können den INFO-Dienst anrufen: 030 85405497 (Mo, Mi, Do 14-17 – Fr 11-14)
– Sie können persönlich in der Fregestr. 38a – 12161 Berlin vorbeikommen: jeden Dienstag
…….gibt es den OFFENEN TREFF von 15-17 Uhr (direkt gegenüber dem S-Bhf. Feuerbachstr.)

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Werden die Fondsleistungen auf „HartzIV“ oder auf die Grundsicherung angerechnet ?

NEIN, dazu gilt immer noch das Rundschreiben der Bundesagentur für Arbeit (vom 17.7.2012)

Klarstellung, dass die Leistungen aus dem Heimkinderfonds NICHT  angerechnet werden und warum das so ist.

https://www.arbeitsagentur.de/web/content/DE/Detail/index.htm?dfContentId=L6019022DSTBAI401294

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Können Sach- oder Geldwerte (z.B. aus Rentenersatzleistungen) als Vermögen gewertet und deswegen auf Sozialleistungen angerechnet werden?

Das soll nicht passieren. Dazu gibt es für die Berliner Sozialämter eine Orientierunghilfe (vom 03.02.2016)

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Wer konnte (bis 30.9. bzw. 31.12.2014)  Leistungen aus dem Fonds-Heimerziehung beantragen?

Die Fonds-Heimerziehung richten sich an ehemalige Heimkinder der BRD, die im Zeitraum von 1949-1975 Unrecht erfahren haben, seit 01.07.2012 gilt das Gleiche für ehemalige Heimkinder aus der DDR (Zeitraum 1949-1990).

Sind die Fonds-Heimerziehung Entschädigungsfonds?

Die Fonds-Heimerziehung sind keine Entschädigungsfonds, sondern Folgeschäden-Ausgleichsfonds, bzw. Fonds, die zur Erleichterung  und Verbesserung der momentanen Lebenssituation betragen sollen. Der in der Presse häufig verwendete Begriff Entschädigung ist daher unzutreffend,  denn er suggeriert eine Wiedergutmachung für erfahrenes Unrecht.

Nur die sog. Rentenersatzleistung (für sozialversicherungspflichtige Tätigkeiten von Jugendlichen in der Heimerziehung ohne entsprechende Einzahlungen in die Sozialkassen) kann als Entschädigung gewertet werden.

Für ehemalige Heimkinder der DDR kann es -insbesondere, wenn Sie in einem Jugendwerkhof oder in einem Spezialkinderheim untergebracht waren-  sinnvoll sein, zusätzlich  zu klären, ob für Sie ein Reha-Verfahren für Betroffene von SED-Unrecht in Frage kommt, denn ehemalige Heimkinder aus der damaligen DDR haben die Möglichkeit, bei den örtlichen Landgerichten einen Antrag auf  Rehabilitierung zu stellen. Grundlage bietet das SED Unrechtsbeseitigungsgesetz und das . „Strafrechtliche Rehabilitierungsgesetz (StrRehaG).  Rehabilitiert werden ehemalige Heimkinder, deren Heimaufenthalte in Verbindung mit politischer Verfolgung stehen. Für Heimkinder mit Aufenthalt in dem ehemaligen Jugendwerkhof Torgau besteht eine gute Aussicht auf Rehabilitierung. Zu prüfen ist auch, ob Leistungen aus dem Opferentschädigungsgesetz (OEG) in Frage kommen.

Zur Beratung stehen ihnen folgende Stellen zur Verfügung:

Bürgerbüro e.V. : Beratung von Heimkindern und Opfern der DDR-Jugendhilfe

Beratungsstelle für politisch Traumatisierte der SED-Diktatur